Geschichtlicher Überblick des Vereins
Im Juni des Jahres 1824 gründeten die Bürger aus den beiden Bauernschaft Meiningsen und Epsingsen eine Schützengesellschaft, aus der späten der heutige Schützenverein hervorging.
Begründer waren: Dietrich Junker, Georg Schulze, Arnold Jakob und Johannes Henser.
Die Gesellschaft gab sich eine Satzung, die vom Königspaar unterzeichnet wurde. Das erste Königspaar des Gründungsjahr war Goswin Meiberg und Magarete Gerling.

Von diesem Zeitpunkt an wurde regelmäßig im Juni das Schützenfest gefeiert. Gefeiert wurde im Zelt. Um die leidigen Leihgebühren für das Zelt zu sparen, fertigten einheimische Handwerker im Jahre 1858 ein eigenes Zelt an, welches auch an andere Vereine für 7 Taler verliehen wurde.

Eine Fahne wurde ebenfalls angeschafft. Der Kaufpreis belief sich auf 46 Taler und 65 Silbergroschen, für damalige Verhältnisse sehr viel Geld.

Als um die Jahrhundertwende in unseren Markungen die Zusammenlegung durch geführt wurden, reservierte man eine Morgen Land am Ausgang des Dorfes für einen Festplatz. Der Schützenverein kaufte im Jahre 1897 diesen Platz vom Landwirt Wilhelm Henser aus Meiningsen für DM 1100,-. Das Geld musste z.T. von einem Vorstandsmitglied geliehen werden. Im Jahre 1900/01 wurde auf diesen Platz eine kleine Trinkhalle errichtet.


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1922 wurde der Bau einer offenen Trinkhalle beschlossen, an deren Stelle der heutige Eßraum(Schützenoase) steht. Durch Eintragung wurde der Verein 1927 endgültig Besitzer des Areal.

Die Festfolge wurde 1914-18 und 1939-45 durch die beiden Weltkriege unterbrochen. In den Jahren 1947 und 1948 wurden anstatt Schützenfeste, Volksfeste gefeiert.

Das Vereinsvermögen war von der Besatzungsmacht beschlagnahmt worden und wurde 1949 wieder zurück gegeben, mit der Auflage, einen neuen Verein zu gründen. Der Verein nennt sich seit dieser Zeit Schützenkameradschaft Meiningsen-Epsingsen.

Ab sofort konnten wieder Schützenfeste gefeiert werden. In den ersten Jahren war der Gebrauch von Feuerwaffen verboten und man bediente sich - wie im Mittelalter - der Armbrust. Einmal wurde der Schützenvogel, auch wenn unbeabsichtig, vom Schützenbruder W.Reinold mit dem Stock abgeworfen.

Im Jahre 1954 musste eine neue Fahne angeschafft werden, weil die alte Fahne bei dem Gehöftbrand des damaligen Kommandeurs Wilhelm Hohoff aus Epsingsen, vernichtet wurde. Bei einem Festakt unter Beteiligung der umliegenden Nachbarvereine wurde sie anlässlich des 130-jährigen Bestehens des Vereins geweiht.

Und wieder griff die Politik in die Vereinsgeschichte ein. Ab 1956 wurde die Schützenhalle für mehrere Jahre beschlagnahmt. In ihr wurden - nach einem Umbau - die Flüchtlinge aus den Ostgebieten untergebracht. Die Schützenfeste wurden in dieser Zeit in einem großen Zelt gefeiert.

Nach Beendigung der Belegung wurde die Schützenhalle nach und nach erweitert. Neue und verschärfte Bedingungen der Gesundheitsbehörden zwargen den Verein 1966 eine zeitgemäße Toilettenanlage zu bauen und die Halle zu vergrößern. Die Arbeiten wurden von den Vereinsmitgliedern übernommen,ebenso stifteten sie ein unverzinsliches Baudarlehen.

Nach einigen Jahren der Ruhe und nachdem die Schulden abgetragen waren, wurden Küche und Speiseraum ausgebaut, Der 150.Geburtstag konnte im Jahre 1974 bei schönen Wetter mit den Nachbarvereinen gefeiert werden.


Im Jahr 1999 wurde der Verein 175Jahre alt. Dieses Fest wurde mit reger Beteiligung aus den eigenen Reihen und Nachbarvereinen gefeiert.

Im Jahr 2009 wurde der ehemalige Essraum komplett renoviert. Aus dem ehemaligen Essraum wurde die Schützenoase.Die Schützenoase wird von den Mit-und Nichtmitgliedern sehr gut angenommen. Alle sind von dem Umbau begeistert.

Im Jahr 2010 wurde das marode Hallendach, durch ein neues Dach aus wetterfestem Metall erneuert.

Im Jahr 2012 musste das Dach von der Schützenoase erneuert werden, im gleichen Jahr wurde die Auffahrt neu geteert.



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